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Mehr Leistung, weniger Emissionen
Bei einem Vergleich der typischen Ausfallwerte von Heizöl S in den letzten 20 Jahren stellt man fest, dass die heute angebotene Ware deutlich verbessert ist.
Die Erfüllung der Vorgaben der neuen TA-Luft, insbesondere des Grenzwerts von maximal 850 mg/m3 Schwefeldioxid im Abgas, wird ein Gehalt von maximal 0,5 Mass.-% Schwefel im Heizöl SA gefordert. Das heißt, in der Praxis wurde der Schwefelgehalt in diesem Bereich schon von 1,0 auf 0,5 Mass.-% halbiert. Um diese Reduzierung zu erreichen, werden im Herstellungsprozess insbesondere leichtere, ungecrackte Verbindungen als Grundlage ausgewählt. Daraus ergeben sich auch positive Veränderungen bei anderen emissionsrelevanten Inhaltsstoffen. Besonders der Stickstoff- und Aschegehalt wurden signifikant reduziert.

Technische Vorraussetzungen
Bei Verwendung geeigneter Heizöl SA-Qualitäten ist in TA-Luft-Anlagen keine aufwendige Rauchgasfiltertechnik erforderlich, lediglich
  • eine Anlage zur Dosierung eines Ausbrandverbesserers (Primäradditiv) zur Einhaltung der CO- und Staubwerte, insbesondere durch Verminderung der Rußbildung,
  • sowie eine Anlage zur Dosierung eines Reduktionsmittels (Sekundäradditiv) zur Verminderung der NOX-Emissionen.
Mit Heizöl SA befeuerte Kessel können zur nachhaltigen Steigerung der Energieeffizienz mit einem Economiser aus- bzw. nachgerüstet werden.