Schweres Heizöl nach DIN 51 603 Teil 5 ist ein preiswerter Brennstoff,
der in zahlreichen Feuerungsanlagen der mittelständischen Industrie eingesetzt wird. Schweres Heizöl weist typischerweise Nickelgehalte zwischen 10 und 20 mg/kg auf.
Mit der TA Luft 2002 wurde der Emissionsgrenzwert für krebserzeugende Nickelverbindungen von 1 mg/m³ auf 0,5 mg/m³ herabgesetzt. Die Umsetzung dieser Empfehlung würde nach Auffassung des Förderkreises Preiswert-Energie dazu führen, dass schweres Heizöl in Feuerungsanlagen ohne Entstauber, wie sie in vielen mittelständischen Betrieben eingesetzt werden, nach Ablauf der Altanlagensanierungsfrist ab Oktober 2012 nicht mehr verwendet werden darf. Die Betriebe wären gezwungen, anstelle von schwerem Heizöl (Heizöl S) wesentlich teurere Brennstoffe wie leichtes Heizöl (Heizöl EL) oder Erdgas einzusetzen ...